Viele Wege führen nach Rom!

Dienstags-Story

 

 

Viele Wege führen nach Rom!

 
Heute wollen wir Euch von einem Fall berichten, welcher nicht der „Wunschvorstellung“ eines reibungslosen Verkaufes entspricht. So viel sei schon einmal verraten – nichtsdestotrotz konnten wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Verkäufern einen erfolgreichen Abschluss generieren.

 
Anfang dieses Jahres haben wir das Vertrauen geschenkt bekommen, diese wunderschöne Penthousewohnung im Alzeyer Raum zu veräußern. Nach dem üblichen Vorgehen und einer fundierten Bewertung der Immobilie zu den damals gängigen „Konditionen“ starteten wir voller Elan mit dem Verkauf.
Zeitnah wurden die ersten Besichtigungen in der - von der Tochter der Eigentümer bewohnten - Wohnung durchgeführt. Ziemlich schnell war klar, dass sich bei solch einer traumhaften Einheit eher ein Eigennutzer finden wird. Somit war es oberste Prämisse aller Beteiligten, dass auch die Tochter gut unterkommt und eine neue Heimat, in der sie sich wohlfühlen kann, bekommt.


Parallel zu dieser Zeit nahmen die politischen Ereignisse in Europa und der Welt seinen Lauf, so dass wir froh waren einen Interessenten ohne Finanzierungsbedarf gefunden zu haben. Die Wohnung wurde reserviert, der Fokus auf die Mietwohnungssuche für die Tochter intensiviert und die Notarverträge angestoßen. Natürlich wollten auch alle Parteien sicher gehen, dass niemand „auf der Straße“ landet – dadurch konnte ein Notartermin mit einem fixem Übergabedatum vorerst noch nicht festgehalten werden. Nach Rücksprache mit den Interessenten war dies kein Problem und so verstrich die ein oder andere Woche. Es kam, wie es kommen musste – bei den Interessenten schwand die Euphorie, andere Wohnungen auf dem Markt wurden interessanter und die Reservierung wurde gebrochen bzw. aufgelöst.

 
Grundsätzlich ist ein Neustart natürlich kein Problem – jedoch kamen hier auch die steigenden Zinsen zum Tragen. Eine potentielle monatliche Rate für Kaufinteressenten stieg von Woche zu Woche – zügiges Handeln stand an erster Stelle. Wir haben Kontakt zu weiteren Interessenten aus der ersten Besichtigungsrunde aufgenommen, Gespräche geführt, Zweitbesichtigungen durchgeführt und auch unsere Finanzierungsabteilung hat die Interessenten auf den aktuellen Stand in Sachen Zinsen gebracht. Durch die Aktivitäten hat sich besonders eine Familie hervorgetan, welche in der Zwischenzeit diesen Wohntraum mit riesiger Terrasse nicht aus dem Kopf bekommen hat. Sie waren weiterhin begeistert und hatten großes Interesse am Erwerb der Einheit. Wir führten Finanzierungsgespräche, fühlten bei mehreren Banken vor und moderierten die, aufgrund der Zinslage unumgänglichen, Kaufpreisverhandlungen. Letztendlich konnten sich die beiden Parteien auf einen für beide Seiten fairen Preis einigen und auch in Sachen Finanzierung konnten wir, nachdem noch der ein oder andere Gang zu öffentlichen Ämtern von Nöten war, eine zufriedenstellende Lösung darstellen. Während diesem ganzen Trubel hatte die Tochter der Eigentümer einen Glücksgriff in Sachen Mietwohnung erzielt und konnte zwischenzeitlich sogar schon aus der Penthousewohnung ausziehen, so dass die Wohnung zukünftig leerstehend übergeben werden kann.

 

Somit durften wir, nach einer regelrechten Berg- und Talfahrt, die überglücklichen Käufer sowie die beruhigten Eigentümer vergangene Woche zum Tisch des Notares begleiten und den Verkauf besiegeln. Auch wenn es immer mal Rückschläge gibt, sollten nicht nur wir, sondern auch alle Beteiligten nie den Kopf in den Sand stecken und positiv denken. Es kommt immer anders, als man denkt! Denn viele Wege führen nach Rom.

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