Der Rückgang im Neubausektor ist aktuell in vielen Städten und Gemeinden spürbar. Hohe Baukosten, fehlende Fachkräfte und steigende Zinsen bremsen den Neubau aus – und das spiegelt sich auch auf dem Immobilienmarkt wider. Wo weniger neue Wohngebäude entstehen, richtet sich der Blick zwangsläufig auf bestehende Objekte. Doch was bedeutet das für Eigentümer, die über einen Verkauf nachdenken? Wie entwickelt sich der Markt für Interessenten? Und warum kann sich das als Chance für Eigentümer entpuppen?
Handlungsbedarf für Immobilieneigentümer in der aktuellen Marktlage
„In Zeiten, in denen der Bau neuer Immobilien ins Stocken gerät, eröffnen sich für Verkäufer von Bestandsimmobilien ausgezeichnete Möglichkeiten“, erklärt Rainer Weihrauch, Geschäftsführer von W&F Wohnfinanz GmbH. Die Nachfrage nach bezugsfertigen Immobilien hat in der Region Nackenheim und im Raum Mainz zugenommen, was Verkäufern eine vorteilhafte Position verschafft. Interessenten zeigen sich besonders investitionsbereit, wenn es um Immobilien geht, deren Zustand, Lage und Preis überzeugen. „Eigentümer, die über einen Verkauf nachdenken, sollten die derzeitige Marktlage nicht unterschätzen“, so Weihrauch. Trotz steigender Zinsen bleibt der Bestandsmarkt attraktiv, besonders als Alternative zu den zeit- und kostenintensiven Neubauprojekten.
Die Auswirkungen des Neubaumangels auf den Immobilienmarkt
Der Rückgang im Neubausektor führt zu einer Verknappung des Angebots, während die Nachfrage nach Wohnraum, besonders in ökonomisch starken Regionen wie Mainz, weiterhin hoch bleibt. Dies lenkt das Interesse verstärkt auf Bestandsimmobilien. „Käufer, die bisher Neubauten bevorzugten, orientieren sich nun vermehrt an bestehenden Objekten“, merkt Rainer Weihrauch an. Dies verändert die Marktbedingungen zugunsten von gut erhaltenen Altbauten, gepflegten Reihenhäusern oder modernen Eigentumswohnungen aus jüngerer Zeit, was oft zu höheren Verkaufspreisen führt.
Ursachen für den Rückgang bei Neubauten und die daraus resultierenden Folgen
Das Bauen eines Wohnhauses stellt schon immer eine Herausforderung dar, doch in den letzten Jahren sind die Risiken durch stark gestiegene Materialkosten und Personalmangel in der Bauindustrie weiter gewachsen. „Die Kosten für Materialien wie Beton, Holz und Dämmstoffe haben sich drastisch erhöht und der Mangel an erfahrenen Handwerkern verzögert viele Bauprojekte“, erklärt Weihrauch. Dies, zusammen mit den gestiegenen Bauzinsen, zwingt viele Bauherren dazu, ihre Projekte zu verschieben oder ganz aufzugeben. Dies trifft besonders auf Regionen zu, in denen die Immobilienpreise bereits sehr hoch sind, wie etwa in Nackenheim und Mainz.
Denken Sie darüber nach, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf Ihrer Immobilie ist? Wir von W&F Wohnfinanz GmbH beobachten den Markt in Nackenheim und Mainz täglich und können Ihnen zeigen, wie Sie von der aktuellen Situation profitieren und welchen Preis Sie realistisch erzielen können. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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